1. Wer verantwortlich ist
MERAQ, Inhaber Marcel Fehse
Lindenstraße 10, 38486 Winterfeld
E-Mail: kontakt@meraq.app
Ein Datenschutzbeauftragter ist nicht bestellt. Die Voraussetzungen des § 38 BDSG liegen nicht vor: Es sind keine Beschäftigten mit der Verarbeitung personenbezogener Daten betraut.
2. Das Wichtigste in Kurzform
MERAQ Family ist ein Familienkalender. Die App läuft **ohne Konto und ohne Anmeldung vollständig**. Wer sie so benutzt, bei dem bleiben alle Daten auf dem eigenen Gerät — wir sehen davon nichts.
Erst wer sich anmeldet, um mit der Familie zu teilen, überträgt Daten auf unseren Server. Erst wer den Assistenten benutzt, schickt seine Eingabe an einen KI-Dienst. Und erst wer sich eine Antwort mit der natürlichen Stimme vorlesen lässt, schickt diese Antwort an einen Sprachdienst.
Beides ist eine bewusste Entscheidung, kein Nebeneffekt.
3. Was auf dem Gerät bleibt
Ohne Anmeldung speichert die App im Browserspeicher des Geräts (IndexedDB):
- Termine, Aufgaben, Einkaufslisten, Checklisten, Rezepte, Filmabende (vorgeschlagene Filme und wer für welchen gestimmt hat)
- Familienprofile (Name, Art, Geburtsdatum, gewähltes Bildsymbol oder eigenes Foto, gewählte Farbe im Kalender)
- Belege: Fotos und PDF-Dateien, die an einen Termin gehängt werden
- den Wohnort, falls für das Wetter eingetragen
- den Verlauf der Assistenten-Gespräche
- die Antworten auf Hinweise der Startseite („Hilfreich", „Später", „Nicht nötig", „Nie wieder") und die gewählte Stufe (Abschnitt 7g)
Diese Daten verlassen das Gerät nicht. Sie werden nicht ausgewertet, nicht gezählt und nicht an uns übertragen. Wer die App löscht oder den Browserspeicher leert, löscht sie damit.
Kein Cloud-Backup. Die Android-App ist ausdrücklich so eingestellt, dass Android diese Daten nicht in ein automatisches Google-Backup kopiert. Der Grund steht in Abschnitt 5.
4. Was mit einem Konto passiert
Anmeldung
Für die Anmeldung wird eine E-Mail-Adresse verlangt. Es gibt kein Passwort — stattdessen kommt ein sechsstelliger Code per E-Mail, der wenige Minuten gilt.
- Verarbeitet werden: E-Mail-Adresse, Zeitpunkt der Anmeldung, technische Kennungen der Sitzung.
- Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Erfüllung des Vertrags — ohne Konto kein Teilen).
Abgleich
Ist ein Konto vorhanden, werden Termine, Aufgaben, Einkaufslisten, Checklisten, Rezepte, Filmabende, Profile (samt Profilfotos) und Belege mit unserem Server abgeglichen, damit alle Geräte der Familie denselben Stand haben.
- Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
- Wer was sieht, entscheidet der Server, nicht die App: Jede Zeile gehört zu genau einem Haushalt, und nur dessen Mitglieder kommen heran.
Auftragsverarbeiter: Supabase
Server und Datenbank betreibt für uns:
Supabase, Inc., mit Serverstandort **Frankfurt am Main (eu-central-1)**, Deutschland.
- Grundlage: Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO.
- Die Daten liegen in Deutschland. Ein Zugriff aus einem Drittland durch den Anbieter im Rahmen des Betriebs lässt sich nicht ausschließen; dafür gelten die Standardvertragsklauseln.
Familienchat
Wer angemeldet ist, kann der Familie schreiben. Es gibt ein Gespräch je Familie, keine Einzelchats.
- Verarbeitet werden: der Nachrichtentext, wer ihn geschrieben hat und wann (die Zeit setzt der Server).
- „Gelesen von": Für jedes Familienmitglied wird ein Zeitpunkt gespeichert, bis zu dem es den Chat gelesen hat — nicht je Nachricht. Daraus zeigt die App unter der eigenen letzten Nachricht, wer sie gesehen hat. Sichtbar ist das nur für Mitglieder derselben Familie. Gemeldet wird nur, solange der Chat wirklich auf dem Bildschirm ist. Es gibt kein „schreibt gerade" und keine Anzeige, wer online ist.
- Sofort ankommen: Solange die App geöffnet ist, hält sie eine Verbindung zu unserem Server (Supabase, Frankfurt) und erfährt so sofort von neuen Nachrichten. Andere Dienste sind nicht beteiligt. Benachrichtigungen bei geschlossener App gibt es derzeit nicht.
- Wird ein Konto gelöscht, wird sein Lesestand mitgelöscht; die geschriebenen Nachrichten bleiben der Familie ohne Namen erhalten.
- Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
Einen einzelnen Termin freigeben
Ein Termin lässt sich an eine Person außerhalb der Familie freigeben — an die Großmutter, den Babysitter — oder mit dem zweiten Zuhause teilen, wenn die Eltern getrennt leben.
- Freigegeben wird genau ein Termin, nicht der Kalender. Der Beschenkte sieht Titel, Zeit, Ort und Notiz dieses einen Termins. Er wird dadurch kein Mitglied der Familie: Aufgaben, Einkauf, Belege, Ablage, Chat, Profile und alle anderen Termine bleiben ihm verschlossen. Das entscheiden die Zugriffsregeln auf unserem Server, nicht die App auf dem Gerät.
- Jede Freigabe an eine Person endet von allein. Ein Enddatum ist Pflicht; vorgeschlagen wird das Ende des Folgetags, länger als 31 Tage geht nicht. Danach gibt der Server den Termin nicht mehr heraus. Vorher beenden lässt sie sich jederzeit am Termin.
- Verarbeitet werden: wer freigegeben hat, wer es bekommen hat (die Kontokennung), welcher Termin, von wann bis wann, und ein frei gewählter Name für die eigene Übersicht („Oma"). Der Beschenkte braucht dafür ein eigenes Konto — sonst wüsste der Server nicht, wem er den Termin zeigen soll.
- Der Code, mit dem eine Freigabe eingelöst wird, verlässt das Gerät nie im Klartext. Gespeichert wird nur sein Fingerabdruck (SHA‑256), wie bei der Einladung in die Familie.
- Beim zweiten Zuhause gibt es kein Enddatum, dafür die Wahl, ob der andere Elternteil den Termin auch ändern darf. Beendet wird die Teilung am Termin.
- Eine beendete oder abgelaufene Freigabe bleibt als Eintrag stehen, damit nachvollziehbar ist, wer wann was sehen durfte. Sie gibt nichts mehr frei. Beim Löschen des Kontos verschwinden alle Freigaben, die diese Person erteilt hat.
- Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
Familienbudget
Unter „Budget" lassen sich Ausgaben, Einnahmen, Grenzen je Kategorie, Sparziele und das Taschengeld der Kinder eintragen. Ohne Konto bleibt das alles auf dem Gerät.
- Verarbeitet werden: Betrag, Art (Ausgabe oder Einnahme), Kategorie, Datum, eine freiwillige Notiz, auf Wunsch für wen („Klassenfahrt Lena"), ob sich die Buchung jeden Monat wiederholt, bei Einnahmen, in welchen Monaten sie eingegangen ist, und wer sie angelegt hat. Beim Taschengeld: Betrag, Rhythmus, Startdatum und was vom Guthaben abging oder dazukam.
- „Nur ich": Jede Buchung und jedes Sparziel ist entweder für die Familie oder nur für die Person, die es anlegt. „Nur ich" sieht niemand sonst — auch nicht die übrigen Familienmitglieder. Das entscheiden die Zugriffsregeln auf unserem Server, nicht die App.
- Wer das Budget sieht: nur die Erwachsenen der Familie. Wem ein einzelner Termin freigegeben wurde, sieht nichts davon.
- Einnahmen wie Kindergeld, Wohngeld oder Bürgergeld sind freiwillige Angaben. Die App rechnet damit nur Summen aus; sie prüft und bewertet nicht, ob eine Leistung zusteht.
- Keine Bank, keine KI: Die App ist mit keinem Bankkonto verbunden, und Beträge gehen weder an den Assistenten noch an einen anderen Dienst. Gerechnet wird auf dem Gerät.
- Wer die Familie verlässt oder sein Konto löscht, dessen „Nur ich"-Einträge in dieser Familie werden sofort gelöscht. Einträge für die Familie bleiben ihr erhalten, ohne Namen.
- Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
5. Belege — der empfindlichste Teil
An jeden Termin lässt sich ein Foto hängen: die Einladung zum Elternabend, das Schreiben aus der Praxis, die Bestätigung vom Amt.
Das sind keine gewöhnlichen Bilder. Ein Foto zu einem Arzttermin ist ein Gesundheitsdatum im Sinne des Art. 9 DSGVO und besonders geschützt. Ein Schulbrief enthält in der Regel den Namen eines Kindes.
Wie damit umgegangen wird:
- Ohne Konto liegt der Beleg ausschließlich auf dem Gerät.
- Mit Konto wird er in einen privaten Speicherbereich übertragen. Er ist nicht über eine Adresse abrufbar, die man erraten könnte. Der Zugriff ist an den Haushalt gebunden: Wer nicht Mitglied ist, bekommt die Datei nicht — auch dann nicht, wenn er den genauen Pfad kennt.
- Auch eine Freigabe reicht nicht. Wer nur einen einzelnen Termin sehen darf (etwa die Großmutter für den Abholtermin), sieht den Beleg dazu nicht. Das ist bewusst enger als beim Termin selbst.
- Wird der Termin gelöscht, wird der Beleg mitgelöscht — auf dem Gerät und auf dem Server, jeweils sofort.
- Rechtsgrundlage: **Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO — ausdrückliche Einwilligung.** Wer einen Beleg anhängt und die App mit einem Konto benutzt, entscheidet damit, dieses Dokument zu speichern und mit der Familie zu teilen.
- Aus demselben Grund ist das automatische Google-Backup abgeschaltet: Ein Arztbrief hat in einer Sicherung nichts verloren, von der der Mensch nichts weiß und in der er sie nicht wiederfindet.
Ein Beleg lässt sich jederzeit einzeln löschen.
5a. Profilfotos
Statt eines der mitgelieferten Bildsymbole kann ein Familienprofil ein eigenes Foto tragen — aufgenommen mit der Kamera oder ausgewählt über die Bildauswahl des Geräts. Die Kamera bzw. Auswahl öffnet sich nur auf Tipp; die App erhält nur das eine gewählte Bild, keinen Zugriff auf die Fotogalerie.
- Zweck: Familienmitglieder in der App auf einen Blick erkennen.
- Was gespeichert wird: ein quadratischer Ausschnitt aus der Mitte des Fotos, verkleinert auf 384 × 384 Pixel. Das Originalfoto wird nicht gespeichert. Das Bild wird nicht ausgewertet — keine Gesichtserkennung, kein automatischer Zuschnitt per KI, keine Weitergabe an einen KI-Dienst. Deshalb handelt es sich nach unserer Einschätzung nicht um biometrische Daten im Sinne des Art. 9 DSGVO.
- Ohne Konto liegt das Foto ausschließlich auf dem Gerät.
- Mit Konto wird es bei Supabase in Frankfurt am Main in einem privaten Speicherbereich abgelegt. Sehen können es **nur Mitglieder der Familie** (und bei einem Kind mit zwei Zuhause die Mitglieder des zweiten Haushalts, die auch das Profil sehen). Wer nur einen einzelnen Termin freigegeben bekommen hat, sieht es nicht.
- Löschung: Wird das Foto entfernt oder ersetzt, das Profil aus der Familie genommen oder der Haushalt gelöscht, wird die Datei auch auf dem Server gelöscht — jeweils sofort.
- Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO. In der App steht direkt am Knopf „Eigenes Foto" ein Hinweis, wer das Foto sieht und wo es liegt, und dass nur Fotos von Menschen gewählt werden sollen, die damit einverstanden sind.
6. Der Assistent
Der Assistent ist freiwillig. Wer ihn nicht benutzt, bei dem passiert hier nichts.
Wird er benutzt, geht die eingegebene oder gesprochene Nachricht zusammen mit dem nötigen Zusammenhang (heutiges Datum, Namen der Familienmitglieder, Wohnort, falls eingetragen, und was die Familie Mero ausdrücklich zum Merken bestätigt hat, Abschnitt 7h) an:
Anthropic PBC, 548 Market St, San Francisco, CA 94104, USA.
- Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO (Einwilligung durch die Benutzung) und Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
- Übermittlung in die USA, also in ein Drittland. Grundlage sind die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission, die Bestandteil des Auftragsverarbeitungszusatzes (Data Processing Addendum) von Anthropic sind. Ob Anthropic darüber hinaus nach dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert ist, lässt sich jederzeit in der amtlichen Liste des US-Handelsministeriums nachsehen: https://www.dataprivacyframework.gov/list. Wir behaupten es hier nicht, weil wir es am 24.09.2026 nicht belegen konnten.
- Anthropic verwendet Eingaben und Ausgaben aus der kommerziellen Schnittstelle nach eigenen Angaben nicht zum Training seiner Modelle: „By default, we will not use your inputs or outputs from our commercial products (e.g. Claude for Work, Anthropic API, Claude Gov, etc.) to train our models." Quelle: https://privacy.claude.com/en/articles/7996868-is-my-data-used-for-model-training, abgerufen am 24.09.2026. Wir geben kein Feedback an Anthropic zurück — nur darüber käme eine Ausnahme in Betracht.
- **Was man dem Assistenten schreibt, sollte man auch schreiben wollen.** Wer keine Gesundheitsangaben dorthin geben möchte, sollte Termine dieser Art von Hand eintragen — das geht überall, wo auch der Assistent geht.
Die Vorschläge des Assistenten werden nicht von allein gespeichert. Erst wenn jemand „Übernehmen" drückt, entsteht ein Eintrag.
Für das Wetter und für Orte fragt der Assistent zusätzlich:
- MET Norway (Norwegisches Meteorologisches Institut, Oslo, Norwegen) — Wetter. Übermittelt werden die Koordinaten des eingetragenen Ortes, keine Nutzerkennung. Die Wetterdaten stehen unter der Lizenz CC BY 4.0.
- Geoapify (KEPTAGO LTD, Paphos, Zypern) — Umrechnung eines Ortsnamens in Koordinaten und Orte in der Umgebung aus den Daten von OpenStreetMap. Übermittelt werden der eingetragene Ortsname bzw. die Koordinaten dieses Ortes und die gesuchte Art, keine Nutzerkennung.
- OpenStreetMap (OpenStreetMap Foundation, Vereinigtes Königreich) — Ersatz, wenn Geoapify nicht antwortet (Overpass). Für das Vereinigte Königreich besteht ein Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission.
Ort über den Standort
An zwei Stellen lässt sich der Ort über einen Knopf bestimmen statt eintippen: beim Wohnort des Assistenten („Meinen Standort verwenden") und bei der Suche nach Kontakten in der Nähe („Hier in der Nähe suchen"). Beide Wege sind gleichwertig mit dem Eintippen; wer den Standort nicht freigeben möchte, tippt.
Wird ein solcher Knopf gedrückt:
- fragt die App das Gerät einmal nach dem ungefähren Standort. Das Gerät bzw. der Browser fragt dafür um Erlaubnis. Die App fragt nie von allein und nie im Hintergrund.
- gehen die Koordinaten, auf etwa einen Kilometer gerundet, einmal an den Server von MERAQ (Supabase, Frankfurt am Main) und von dort an Geoapify (KEPTAGO LTD, Paphos, Zypern), um den Namen des Ortes und das Bundesland zu finden. Geoapify erhält dabei nicht die IP-Adresse des Geräts und keine Nutzerkennung, sondern nur die gerundeten Koordinaten.
- werden die Koordinaten **weder auf dem Server noch auf dem Gerät gespeichert und nicht an den Assistenten oder einen KI-Dienst** weitergegeben. Zurück kommt nur der Ortsname. Beim Wohnort wird er wie ein eingetippter Ort gespeichert, bei der Kontaktsuche nur ins Suchfeld übernommen.
- Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO (Einwilligung durch den Knopfdruck und die Freigabe am Gerät). Die Freigabe lässt sich jederzeit in den Einstellungen des Geräts widerrufen.
7. Spracheingabe
Wer das Mikrofon benutzt, dessen Sprache wird von der Spracherkennung des Geräts bzw. des Browsers in Text umgewandelt. Bei Android-Geräten kann das bedeuten, dass die Aufnahme an Google geht — das entscheidet das Gerät, nicht diese App.
Das Mikrofon startet nie von allein, sondern immer erst auf Tastendruck. Das Textfeld ist der gleichwertige Weg.
7a. Vorlesen von Antworten
Antworten des Assistenten lassen sich vorlesen — **nur auf Tastendruck**, nie von allein.
Mit Konto und Internet liest eine natürliche Stimme vor. Dafür geht der Text der Antwort über unseren Server an:
OpenAI Ireland Ltd., 1st Floor, The Liffey Trust Centre, 117–126 Sheriff Street Upper, Dublin 1, D01 YC43, Irland — für Kunden im Europäischen Wirtschaftsraum. Die Verarbeitung kann auf Servern der Muttergesellschaft OpenAI, L.L.C. in den USA stattfinden; dafür gelten die Standardvertragsklauseln und der Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission zum EU-US Data Privacy Framework.
- Übermittelt wird nur der vorzulesende Antworttext — keine E-Mail-Adresse, keine Namen aus dem Konto, keine Belege, kein Standort. Steht in der Antwort selbst ein Name (etwa „Lena hat morgen Sport"), ist er Teil des Textes.
- Zweck: Umwandlung des Textes in gesprochene Sprache. Die Tonaufnahme wird auf dem Gerät abgespielt und nur für die laufende Sitzung im Arbeitsspeicher gehalten, damit dieselbe Antwort nicht zweimal angefordert wird. **Weder Text noch Aufnahme werden bei uns gespeichert. Gespeichert wird nur, dass** vorgelesen wurde und wie lang der Text war — für das monatliche Kontingent.
- Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO (Einwilligung durch den Tastendruck) und Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
- Mögliche Übermittlung in die USA. Vertragspartner ist OpenAI Ireland Ltd. in Dublin; die Verarbeitung kann auf Servern der Muttergesellschaft in den USA stattfinden. Grundlage sind die Standardvertragsklauseln der EU-Kommission aus dem Auftragsverarbeitungszusatz. OpenAI ist zusätzlich nach dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert; nachsehen lässt sich das in der amtlichen Liste: https://www.dataprivacyframework.gov/list.
- OpenAI verwendet über die Programmierschnittstelle übermittelte Daten nach eigenen Angaben nicht zum Training seiner Modelle. Sie werden bis zu 30 Tage zur Erkennung von Missbrauch aufbewahrt und danach gelöscht. Quelle: https://developers.openai.com/api/docs/guides/your-data, abgerufen am 24.09.2026.
Ohne Konto, ohne Internet oder wenn der Dienst nicht erreichbar ist liest die eingebaute Stimme des Geräts vor. Dann verlässt der Text das Gerät nicht über diese App; welche Sprachausgabe das Gerät benutzt, entscheidet das Gerät. Die App zeigt jeweils an, welche Stimme gerade spricht.
7b. Rezepte aus dem Internet übernehmen
Wer den Link zu einer Rezeptseite einfügt (etwa von Chefkoch), lässt die App das Rezept von dort abholen. Ohne Konto geht das nicht; von Hand anlegen geht immer.
- Wer die Seite abruft: unser Server bei Supabase (Frankfurt), nicht das Gerät. Die Rezeptseite sieht deshalb die Adresse unseres Servers, nicht die des Geräts. Übermittelt wird nur die Adresse der Seite.
- Was gespeichert wird: Name, Zutaten, Zubereitung, Portionen, Zeit, die Adresse der Quelle und die Adresse des Bildes dort. Nicht gespeichert werden die Seite selbst, das Bild oder sonst etwas von der Seite. Gespeichert wird erst, nachdem man die Vorschau gesehen und „Rezept übernehmen" gedrückt hat.
- Das Bild lädt das Gerät beim Ansehen direkt von der Quellseite. Dabei erfährt deren Betreiber, wie bei jedem Bild im Internet, die IP-Adresse des Geräts — aber nicht, dass es in MERAQ Family angezeigt wird.
- Gezählt wird, wie oft ein Haushalt Rezepte abgerufen hat, ohne die Adresse — als Bremse gegen Missbrauch.
- Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
- Rezepte gehören zum Haushalt und werden mit der Familie abgeglichen wie Checklisten.
7c. Filme für einen Filmabend suchen
Wer im Filmabend nach einem Titel sucht, lässt die App bei Wikidata nachsehen — einer freien Wissensdatenbank der **Wikimedia Foundation Inc. (San Francisco, USA)**. Von dort kommen Titel, Erscheinungsjahr, FSK-Freigabe und Laufzeit. Ohne Konto geht die Suche nicht; einen Film von Hand vorschlagen und abstimmen geht immer, auch ohne Netz.
- Was an Wikidata geht: ausschließlich der eingegebene Suchbegriff, etwa „Paddington". Kein Name, keine Kennung des Haushalts, kein Alter, keine Stimme. Der Suchbegriff hat für sich genommen keinen Personenbezug.
- Wer anfragt: unser Server bei Supabase (Frankfurt), nicht das Gerät. Wikidata sieht deshalb die Adresse unseres Servers, **nicht die IP-Adresse des Geräts**. Genau dafür läuft die Suche über den Server — technisch könnte das Gerät Wikidata auch direkt fragen.
- Empfänger in einem Drittland: Da nur der Suchbegriff ohne Personenbezug übermittelt wird, liegt nach unserer Einschätzung keine Übermittlung personenbezogener Daten in die USA vor.
- Was gespeichert wird: erst nach einem Tipp auf „Vorschlagen" — Titel, Jahr, FSK, Laufzeit und die Wikidata-Kennung des Films, dazu die Stimmen (welches Familienmitglied für welchen Film). Nicht gespeichert werden der Suchbegriff, Poster oder Beschreibungen.
- Die FSK-Prüfung rechnet auf dem Gerät: Aus dem Geburtsdatum der Mitschauenden und der FSK-Freigabe entsteht ein Hinweis wie „Paul ist 5, der Film ist ab 12". Dafür geht kein Geburtsdatum an Wikidata oder an uns. Der Hinweis sperrt nichts.
- Gezählt wird, wie oft ein Haushalt gesucht hat, ohne den Suchbegriff — als Bremse gegen Missbrauch.
- Die Filmdaten stehen unter der freien Lizenz CC0.
- Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
7d. Kontakte und die Suche nach Orten in der Nähe
Unter „Kontakte" hält die Familie die Stellen fest, die sie braucht: Kinderarzt, Zahnarzt, Schule, Kita, Arbeitgeber, Notfallnummern. Diese Angaben gehören anderen Menschen, nicht der Familie — deshalb sind sie hier gesondert beschrieben.
- Was gespeichert wird: Name, Art (Arzt, Schule …), Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Straße, Ort, Öffnungszeiten, Website, eine Notiz und die Angabe, für wen in der Familie der Kontakt gilt („Kinderarzt von Lena"). Dazu, woher die Angaben stammen und wann sie geholt wurden.
- Wo es liegt: auf dem Gerät, mit Konto zusätzlich bei Supabase in Frankfurt — unter denselben Zugriffsregeln wie Termine. Nur die eigene Familie sieht die Kontakte. Wer eine einzelne Termin-Freigabe bekommen hat (etwa die Großmutter für das Abholen), sieht sie nicht.
- **Telefonnummern und E-Mail-Adressen gehen niemals an Anthropic oder OpenAI.** Der Assistent bekommt Kontakte ohne sie: nur Name, Art, Ort, Öffnungszeiten und für wen. Schreibt jemand dem Assistenten eine Nummer („Speicher die Nummer vom Kinderarzt: 03901 12345"), ersetzt die App sie vor dem Senden durch einen Platzhalter und setzt sie erst auf dem Gerät wieder ein.
- Suche in der Nähe: Wer suchen lässt, fragt über unseren Server bei Geoapify an (KEPTAGO LTD, Paphos, Zypern), das die Daten von OpenStreetMap bereitstellt. Antwortet Geoapify nicht, fragt der Server ersatzweise OpenStreetMap direkt (Overpass und Nominatim, betrieben von der OpenStreetMap Foundation und Freiwilligen in der EU und darüber hinaus). Übermittelt werden **nur die Koordinaten des eingegebenen Ortes und die gesuchte Art**, etwa „Kinderarzt" in „Salzwedel" — kein Name, keine Kennung des Haushalts. Die Anfrage stellt unser Server, damit diese Dienste **nicht die IP-Adresse des Geräts** sehen.
- Antworten liegen bis zu sieben Tage in einem Zwischenspeicher auf unserem Server, damit die freien Dienste nicht überlastet werden. Gezählt wird, wie oft ein Haushalt gesucht hat — ohne den Suchbegriff.
- Übernommen wird nichts von allein. Erst wenn ein Mensch „Als Kontakt übernehmen" antippt, entsteht ein Kontakt. Am Kontakt steht dann „OpenStreetMap, geprüft am …".
- Die Kartendaten stehen unter der ODbL; Öffnungszeiten können veraltet sein. Fehlen sie, sagt die App das ausdrücklich, statt eine Schließung zu behaupten.
- Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO für die Nutzung der App; für die Angaben zu dritten Personen (etwa die Durchwahl einer Lehrerin) Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO — das berechtigte Interesse der Familie, ihre eigenen Kontakte geordnet zu haben. Die Familie verarbeitet diese Angaben ausschließlich für private Zwecke.
- Ein Kontakt wird gelöscht, wenn ihn jemand löscht; er verschwindet dann auch bei den anderen in der Familie. Wird das Konto gelöscht, verschwinden alle Kontakte mit dem Haushalt.
- Das Adressbuch des Handys wird nicht gelesen. Die App fragt diese Berechtigung nicht an.
7e. Filme vorschlagen lassen („Schlag uns was vor")
Seit dem 23.09.2026 muss niemand mehr wissen, wonach er suchen soll: Auf Knopfdruck schlägt die App Filme vor. Das ist der einzige Teil des Filmabends, bei dem eine KI mitwirkt — und deshalb hier gesondert beschrieben.
Wie es abläuft:
- Die App schickt an unseren Server: die Kennung des Haushalts, einen freien Wunschtext („etwas Lustiges"), die **Altersangaben der Mitschauenden als bloße Zahlen** und die gewünschte Höchstlänge.
- Unser Server fragt Anthropic (dasselbe Unternehmen wie beim Assistenten, siehe Abschnitt 6) nach Filmtiteln. Übermittelt werden dabei nur der Wunschtext und die Altersszahlen — zum Beispiel „Alter der Zuschauer in Jahren: 6, 9, 39. Wunsch: etwas Lustiges."
- Jeder genannte Titel wird anschließend bei Wikidata nachgeschlagen (siehe 7c). Nur Filme, die dort wirklich stehen, erscheinen in der App — mit echtem Jahr, echter Laufzeit, echter FSK. Was Wikidata nicht kennt, fällt weg und wird als „nicht übernommen" angezeigt.
Was ausdrücklich NICHT an Anthropic geht: keine Namen, keine Geburtsdaten, keine Kennung eines Profils, keine Kennung des Haushalts, keine Termine, keine Stimmen. Die Altersangaben rechnet das Gerät aus den Geburtsdaten aus; übertragen wird nur die Jahreszahl. Ein Alter allein lässt sich keiner bestimmten Person zuordnen.
- Ohne Konto gibt es keine Vorschläge; Suchen und Vorschlagen von Hand gehen weiter.
- Gespeichert wird auch hier erst nach einem Tipp auf „Vorschlagen" — dieselben Angaben wie in 7c, zusätzlich die Adresse der Wikipedia-Seite zum Film.
- Gezählt wird der Aufruf mit den verbrauchten Rechenschritten und den Kosten (rund 0,08 Cent), damit die Bremse greift — ohne den Wunschtext.
- Links zu anderen Seiten: An jedem Film stehen zwei Verweise („Worum geht es?" zu Wikipedia, „Wo kann man ihn sehen?" zu JustWatch). Das sind Links, keine Abfragen: Erst wenn Sie einen antippen, verbindet sich Ihr Gerät mit der jeweiligen Seite, und erst dann sieht deren Betreiber Ihre IP-Adresse. Wir fragen dort nichts ab und übermitteln nichts dorthin.
- Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO.
7f. Wo die App liegt und wie die E-Mail verschickt wird
Zwei Dienstleister, die nicht zu einer einzelnen Funktion gehören, sondern zum Betrieb überhaupt:
Cloudflare (Cloudflare Germany GmbH / Cloudflare, Inc., USA) liefert die Web-Fassung der App aus. Dabei fallen die üblichen Zugriffsdaten an (IP-Adresse, Zeitpunkt, aufgerufene Datei, Browserkennung). Sie dienen der Auslieferung und der Abwehr von Angriffen. Die App aus dem Play Store lädt ihre Dateien vom Gerät, nicht von dort.
E-Mails an kontakt@meraq.app empfängt Cloudflare Email Routing (Cloudflare, Inc.), leitet sie an unser Postfach bei der 1&1 Mail & Media GmbH (GMX) weiter und beantwortet sie automatisch mit einer Eingangsbestätigung. Dabei werden Absenderadresse, Betreff und Inhalt verarbeitet. Cloudflare protokolliert für die Zustellung zeitlich begrenzt Absender, Empfänger und Zustellstatus; der Inhalt wird nicht dauerhaft gespeichert. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
Der Versand der Anmelde-Mail läuft über den Maildienst, der im Supabase-Projekt hinterlegt ist. Übermittelt werden dabei die E-Mail-Adresse und der sechsstellige Code.
Push-Nachrichten (Erinnerungen auf dem Handy) laufen, sobald sie eingerichtet sind, über **Firebase Cloud Messaging (Google Ireland Limited)**. Übermittelt werden dabei die Gerätekennung für Push und der Text der Nachricht — also zum Beispiel „Morgen mitnehmen — Lena: Sportzeug". Wer keine Benachrichtigungen erlaubt, bei dem passiert das nicht; im Browser gibt es gar keine Push-Nachrichten.
7g. Startseite: Hinweise, Wetter und Ausflugsidee
Auf der Startseite denkt der Assistent Mero von sich aus mit. **Dafür wird keine künstliche Intelligenz benutzt** und nichts an Anthropic oder OpenAI geschickt.
- „Heute wichtig" (etwa: Termin morgen vor 8 Uhr, Geburtstag in den nächsten Tagen, überfällige Aufgabe) entsteht auf dem Gerät aus den Einträgen der Familie, nach festen Regeln. Die Antworten darauf („Hilfreich", „Später", „Nicht nötig", „Nie wieder") und die gewählte Stufe bleiben nur auf diesem Gerät. Sie gehen an keinen Server und werden mit dem Konto oder beim Leeren des Browserspeichers gelöscht.
- Wetter: Mit Konto und eingetragenem Wohnort fragt die App über unseren Server bei MET Norway (Abschnitt 6) nach dem Wetter. Den Ortsnamen rechnet Geoapify (KEPTAGO LTD, Paphos, Zypern) in Koordinaten um. Übermittelt werden nur der Ortsname bzw. dessen Koordinaten und der Tag — kein Standort des Geräts, kein Name, keine Kennung der Familie. Die Vorhersage liegt eine Stunde auf dem Gerät und eine Stunde auf unserem Server, damit nicht jeder Blick neu fragt.
- Ausflugsidee: Ist ein Tag am Wochenende laut Kalender frei und laut Vorhersage trocken, sucht unser Server bei Geoapify (Daten von OpenStreetMap, ODbL; ersatzweise OpenStreetMap direkt, Abschnitt 7d) nach Orten wie Park, See, Museum oder Café in der Nähe des Wohnorts. Übermittelt werden die Koordinaten des Wohnorts und die gesuchte Art. Das Ergebnis liegt einen Tag auf dem Gerät und bis zu sieben Tage im Zwischenspeicher unseres Servers. Gespeichert wird nicht, welche Familie was gesucht hat; gezählt wird nur, wie oft ein Haushalt fragt.
- „Route" öffnet Google Maps (Google Ireland Ltd.) mit dem Namen und der Adresse des Ziels. Das geschieht nur, wenn man darauf tippt; erst dann erfährt Google das Ziel. Die App selbst schickt nichts an Google.
- „In den Kalender" legt einen Termin an wie jeder andere (Abschnitt 4).
- Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO — die Hinweise, das Wetter und die Ausflugsidee sind Teil der App. Wer sie nicht möchte, stellt unter „Mero: Hinweise" auf „Minimal" (dann keine Ausflugsidee) oder trägt keinen Wohnort ein (dann kein Wetter und keine Ausflugsidee).
- Nachts (21:30 bis 7 Uhr) zeigt die Startseite keine Hinweise.
7h. Das Gedächtnis: „Was Mero über mich weiß"
Mero kann sich auf Wunsch Dinge merken, etwa „Freitags gibt es Fisch" oder „Ich fahre mit dem Rad zur Arbeit", damit man es nicht jedes Mal neu sagen muss.
- Nur mit Bestätigung. Mero schlägt vor, sich etwas zu merken; gespeichert wird erst, wenn der Mensch auf „Merken" tippt. Man kann auch selbst etwas eintragen. Mero speichert nie von allein.
- Wer es sieht. Ein Eintrag ist entweder „Nur für mich" — dann sieht ihn ausschließlich die Person selbst, auch nicht die übrige Familie — oder „Für die Familie" — dann sehen und ändern ihn alle Mitglieder. Das setzt die Datenbank durch, nicht nur die Anzeige.
- Was nie gemerkt wird. Angaben zu Gesundheit, Religion, Politik, Beziehung und Sexualität, Geld und Zugangsdaten (Passwörter, PIN) nimmt die App und die Datenbank nicht an — auch nicht, wenn Mero sie vorschlagen würde. Besondere Kategorien nach Art. 9 DSGVO werden hier also nicht verarbeitet.
- Wo es liegt. In der Datenbank bei Supabase in Frankfurt (Abschnitt 4), nur mit Konto. Bei jeder Frage an den Assistenten gehen die bestätigten Einträge der Familie und die eigenen „Nur für mich"-Einträge der fragenden Person als Zusammenhang an Anthropic (Abschnitt 6) — höchstens 25, nie die persönlichen Einträge anderer. Gespeichert wird außerdem, seit wann ein Eintrag besteht, wer ihn bestätigt hat und wann Mero ihn zuletzt benutzt hat.
- Selbst bestimmen. Unter Mehr → „Mero: Hinweise" → „Was Mero über mich weiß" steht alles, was Mero weiß, mit Quelle und Datum — zum Ändern und Löschen. Der Schalter „Mero darf sich Dinge merken" stellt das Merken für die eigene Person ab; dann nutzt Mero auch die eigenen persönlichen Einträge nicht mehr.
- Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO (Einwilligung durch „Merken", jederzeit widerrufbar durch Löschen oder den Schalter).
- Wie lange: bis der Eintrag gelöscht wird. „Nur für mich"-Einträge verschwinden außerdem sofort, wenn die Person die Familie verlässt oder ihr Konto löscht.
8. Kinder
MERAQ Family ist eine App für Erwachsene, die den Familienalltag organisieren. **Kinder sind nicht die Nutzer, sondern kommen in den Daten vor**: als Name, Geburtsdatum, gewähltes Bildsymbol oder Foto und als Teilnehmer von Terminen.
- Diese Angaben trägt ein Erwachsener ein, der die elterliche Verantwortung trägt.
- Es gibt keine Konten für Kinder.
- Es wird kein Profil zu Werbezwecken gebildet, und es gibt keine Werbung.
- Wer ein Kind aus der Familie nimmt, dessen Angaben werden gelöscht; bereits vergangene Termine bleiben davon unberührt.
8a. Künstliche Intelligenz — wo sie drinsteckt
Seit dem 2. August 2026 gilt Artikel 50 der KI-Verordnung (EU) 2024/1689. Er verlangt, dass man erkennen kann, wann man es mit künstlicher Intelligenz zu tun hat. Hier steht es vollständig.
Der Assistent antwortet mit KI. Das steht auch in der App selbst, über dem Gespräch. Er kann sich irren. Er gibt keine Rechts- und keine Gesundheitsauskünfte, und er entscheidet nichts über euch — er schlägt vor und trägt ein, was ihr ihm sagt. Jede Zeile lässt sich rückgängig machen.
Die vorgelesene Stimme ist künstlich erzeugt. Sie gehört keinem Menschen und ahmt keinen bestimmten Menschen nach.
Bilder in der App sind teilweise mit KI erzeugt — die Avatare, die Symbole der Bereiche, das App-Symbol. Sie zeigen erfundene Figuren, keine wirklichen Personen, keine wirklichen Orte und keine wirklichen Ereignisse. Eine Offenlegungspflicht für „Deepfakes" nach Artikel 50 Absatz 4 besteht dafür nicht; wir sagen es trotzdem.
Wofür KI NICHT benutzt wird: Wir bewerten niemanden mit KI. Kein Mitglied der Familie wird eingestuft, bepunktet oder verglichen. Es gibt keine automatisierte Entscheidung im Sinne von Art. 22 DSGVO.
Ohne KI: Die Hinweise, das Wetter und die Ausflugsidee auf der Startseite entstehen nach festen Regeln aus echten Daten (Abschnitt 7g).
Welche Anbieter: Anthropic (Antworten des Assistenten) und OpenAI (Vorlesen). Was dorthin geht und was nicht, steht in Abschnitt 6 und 7.
9. Was wir NICHT tun
- Keine Werbung, keine Werbekennungen, kein Werbenetzwerk.
- Keine Weitergabe oder kein Verkauf von Daten an Dritte.
- Keine Analysedienste, kein Google Analytics, kein Firebase Analytics, keine Absturzberichte an Dritte.
- Kein Zugriff auf Kontakte, Fotogalerie oder den Kalender des Geräts. Ein Foto für Beleg oder Profil wählt man selbst über die Auswahl des Geräts; die App bekommt nur dieses eine Bild.
- Kein Zugriff auf den Standort — außer einmal auf Knopfdruck für den Wohnort oder die Suche in der Nähe, ungefähr und ohne ihn zu speichern (Abschnitt 6).
- Keine Auswertung der Familiendaten für irgendetwas anderes als die Anzeige in der App.
- Keine Verbindung zu einem Bankkonto. Beträge aus dem Budget gehen an keine künstliche Intelligenz. Ein Kassenbon, den man im Budget fotografiert („Kassenbon scannen", nur in der Android-App), wird auf dem Handy gelesen; Foto und Beträge verlassen das Gerät dabei nicht.
Die Android-App fordert genau vier Berechtigungen: Internet, Kamera (für das Foto des Belegs oder ein Profilfoto), Mikrofon (für die Spracheingabe) und ungefährer Standort (für die Knöpfe „Meinen Standort verwenden" und „Hier in der Nähe suchen"). Auf Android 11 und älter verlangt das System dafür technisch die Berechtigung für den genauen Standort; die App fragt trotzdem nur den ungefähren ab. Mehr ist im Paket nicht angelegt.
10. Wie lange gespeichert wird
| Was | Wie lange |
|---|---|
| Daten auf dem Gerät | bis sie gelöscht werden oder die App entfernt wird |
| Termine, Aufgaben, Listen auf dem Server | bis sie gelöscht werden |
| Budget-Einträge | bis sie gelöscht werden; „Nur ich"-Einträge zusätzlich sofort, wenn die Person die Familie verlässt oder ihr Konto löscht |
| Belege | bis sie oder ihr Termin gelöscht werden — dann sofort |
| Profilfotos | bis sie entfernt oder ersetzt werden, das Profil aus der Familie genommen oder der Haushalt gelöscht wird — dann sofort |
| Hinweise auf Löschungen (für den Abgleich) | 90 Tage, dann automatisch weg |
| Konto | bis zur Löschung durch den Menschen |
| Anfragen an den Assistenten | bei uns gar nicht; bei Anthropic bis zu 30 Tage (Stand 24.09.2026) |
| Vorzulesende Antworttexte | bei uns gar nicht; bei OpenAI bis zu 30 Tage zur Missbrauchserkennung (Stand 24.09.2026) |
| Zähler „wurde vorgelesen" (ohne Text) | 13 Monate |
| Koordinaten aus „Meinen Standort verwenden" und „Hier in der Nähe suchen" | gar nicht — auch nicht auf dem Server; nur der Ortsname bleibt |
| Suchbegriffe der Filmsuche | gar nicht — gezählt wird nur, dass gesucht wurde |
| Antworten auf Hinweise der Startseite | nur auf dem Gerät, bis sie gelöscht werden; einzelne ausgeblendete Hinweise höchstens 60 Tage |
| Wetter der Startseite | 1 Stunde auf dem Gerät und 1 Stunde auf dem Server |
| Orte der Ausflugsidee | 1 Tag auf dem Gerät, bis zu 7 Tage im Zwischenspeicher des Servers (ohne Bezug zur Familie) |
| Gedächtnis „Was Mero über mich weiß" | bis zur Löschung; „Nur für mich"-Einträge zusätzlich sofort, wenn die Person die Familie verlässt oder ihr Konto löscht |
11. Rechte
Jede betroffene Person hat das Recht auf:
- Auskunft (Art. 15 DSGVO)
- Berichtigung (Art. 16)
- Löschung (Art. 17)
- Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18)
- Datenübertragbarkeit (Art. 20)
- Widerspruch (Art. 21)
- Widerruf einer Einwilligung (Art. 7 Abs. 3) — mit Wirkung für die Zukunft, etwa für den Assistenten, die Vorlesestimme, den Standort oder für Belege
Dafür genügt eine Nachricht an kontakt@meraq.app.
Das meiste geht auch ohne uns: Termine, Belege und Profile lassen sich in der App löschen, das Konto ebenso.
Beschwerderecht: Jede betroffene Person kann sich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde beschweren, insbesondere bei der Behörde des eigenen Wohnorts. Für uns zuständig ist:
Landesbeauftragte für den Datenschutz Sachsen-Anhalt Otto-von-Guericke-Straße 34a, 39104 Magdeburg Postfach 1947, 39009 Magdeburg Telefon 0391 81803-0 poststelle@lfd.sachsen-anhalt.de www.datenschutz.sachsen-anhalt.de
12. Änderungen
Wird die App um etwas erweitert, das Daten anders verarbeitet, wird diese Erklärung angepasst. Steht die Änderung im Text, steht auch ein neues Datum darüber.